Schlimmer gehts nicht.

Wie macht man sich am besten zum absoluten Vollidioten? Ich hab einen neuen Tiefpunkt erreicht. Den Vormittag habe ich relativ gut überstanden, von Blässe, Müdigkeit und Kreislaufproblemen mal abgesehen. 

Mittagspause. Und es ging rasant abwärts. Gegen Ende, als dann die nächste Stunde anfing war ich nur noch am heulen. Und zwar buchstäblich. Mir sind die Tränen nur so runtergelaufen und ich konnte ums verrecken nicht mehr aufhören. Ich hab locker 50 Minuten lang durchgeheult. Meine EDV Lehrerin die wir da hatten war gnädig, nachdem sie von mir auf die Frage ob alles ok wäre ein ja bekommen hat, hat sie mich in Ruhe gelassen. Aber meine PA Lehrerin nicht. Im Stundenwechsel war ich kurz vor der Tür, und hab versucht meine Atmung und die Tränen wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ich glaube A. hat mich bei ihr „verpetzt“ (nicht dass ich sauer wäre, sie meinte es bestimmt nur gut…). Sie kam raus. Tür zu. Hat mich gefragt was los sei . Hab ihr gesagt dass alles ok ist, das mit dem Schlafmangel erklärt, dass ich mich gleich wieder fange usw. Sie hat noch gefragt ob ich gegessen/getrunken habe (nein und ein bisschen) und ob ich später zuhause alleine wäre (warum sie das wissen wollte verstehe ich nicht so wirklich…) Jetzt gegen Ende hat sie nochmal gefragt obs wieder geht und gesagt ich soll heute Abend Magnesium nehmen und baden gehen damit das mit dem schlafen besser passt. 

Ich kann nicht in Worte fassen wie peinlich mir das alles ist. Am liebsten würde ich mich irgendwo vergraben. Am liebsten würde ich nie wieder da hin gehen. Y. meinte ich soll doch morgen einfach mal daheim bleiben und schlafen, aber ich kann nicht. Ich hab es heute nicht mal in der Mittagspause geschafft früher zu gehen… einen ganzen Tag verpassen? Never….Das geile ist ja, dass die jetzt im Anschluss QM haben. D.h. alle Lehrer sind da, und ich bin ziemlich sicher dass das die Runde machen wird. Ich bin so erbärmlich…

Das war ein absoluter Kontrollverlust und ich begreife nicht wie es so weit kommen konnte… habe ich meine eigenen Grenzen in der letzten Zeit derart weit überschritten? Wie konnte ich es nicht kommen sehen? Sitze im Zug, ich bin so erschöpft, meine Haut im Gesicht ist trocken und brennt.  Ich hoffe inständig dass meine Eltern nichts merken. Das kann ich Ihnen beim besten Willen nicht erklären….Mein Rücken schmerzt bei jeder Bewegung, ich nehme mal an ich war extrem verkrampft. Und ich kann nicht in Worte fassen wie sehr ich mich auf die Ibuprofen und die Zigaretten freue, die zuhause auf mich warten. 

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24. September 2017

Der Tag war…ok? Psychisch gesehen ne Katastrophe, aber habe 5 Stunden Zusammenfassungen geschrieben und gelernt. Also wenigstens etwas dass ich mal hinbekommen habe.

Morgen geht es wieder weiter. Kürzer zum Glück, weil eine Lehrerin einen Termin außer Haus hat. Machbar, irgendwie. Danach noch zum Arzt, die zweite FSME – Impfung steht an.

Momentan haben wir Besuch. Bzw. meine Oma hat Besuch, aber sie schlafen bei uns im Gästezimmer. D.h. Stress. Morgens so leise wie möglich sein, abends vermutlich gemeinsam essen. Stress.

Mir tut alles weh. Mein Rücken fand die heutige Lern-Session alles andere als lustig. Meinen rechten Unterarm muss ich nachher noch von der Hand bis Ellbogen mit Salbe versorgen, die bereits vertraute Sehnenscheidenentzündung kündigt sich schon mit kleinen Anzeichen an.  Und das mit dem Knie…mittlerweile glaube ich stark dass ich da ne Entzündung hab. Mit Salbe und Ibu wird das jetzt bekämpft, und zeitweise klappt das auch, also hoffe ich dass es auf Dauer verschwinden wird.

Mir ist immer noch durchgehend schlecht, dieses nervöse Gefühl im Magen möchte einfach nicht weggehen.

Die Angst will mich nicht in Ruhe lassen, die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit schnüren mir die Luft ab.

Ich bin erschöpft. Ich hatte gehofft dass ich jetzt am Wochenende mit der Möglichkeit auszuschlafen sehr viel Schlaf nachholen könnte. Falsch gedacht. Klar, ich habe mehr geschlafen als unter der Woche, aber bei weitem nicht genug….ich glaube auch nicht dass es eine rein körperliche Müdigkeit ist. Es ist die allgemeine Lebens-Müdigkeit….

Zur Wahl…ja zur Wahl will ich gar nichts mehr sagen. Es ist schlimm, es ist enttäuschend, aber irgendwo hatte ich es auch kommen sehen, nur gehofft dass die Menschen vielleicht doch noch mehr im Kopf haben….Naja, passt doch zur allgemeinen Lage der Welt. Alles geht den Bach runter. Hoffen wir einfach mal dass es nicht so schlimm sein wird wie alles jetzt befürchten (müssen)….

 

15. September 2017

Ich verstehe mich einfach selbst nicht. Die letzten Tage liefen gut. Für meine Verhältnisse sogar sehr gut. Ich habe mich schnell an die Schule gewöhnt, habe sogar sofort Anschluss gefunden. Ich bin sicher dass ich den Stoff bewältigen kann, in einigen Fächern bin ich, wie meine Hausärztin schon zu mir sagte, tatsächlich unterfordert. Englisch z.B. Ich dachte heute wirklich ich würde einschlafen. Und ich finde es unglaublich schwer da ein gutes Maß zu finden. Einerseits möchte ich mitarbeiten/mich beteiligen, aber andererseits weiß ich nicht wie oft ich was sagen/mich melden „darf“ ohne dass es blöd rüberkommt, ich will das ja nicht raushängen lassen…naja, wenigstens muss ich mir da keine Sorgen um Noten machen, das krieg ich hin. Und ich habe Angst dass man mir ansieht dass ich mich langweile. Genau wie in Fachrechnen, das war gestern für mich wirklich anstrengend, aber ich habe die Hoffnung dass es etwas besser wird wenn wir mal Kalkulationen etc. machen. Aber wenn man Mathe an der Uni hatte ist das schon echt hart wenn man Umrechnungen macht und sich dann noch Erklärungen anhören muss warum 1000*1000 nicht 2000 ist. Und dann fühle ich mich arrogant und hasse mich dafür. Zu Recht.

Also alles in allem lief es gut. Und trotzdem komme ich heute heim und alles ist einfach nur schrecklich. Ich bin depressiv, lebensmüde, möchte mich nur noch in der Ecke verkriechen, weinen und schreien. Keine positiven Gedanken möglich, in meinem Kopf nur schlimme Gedanken und Hoffnungslosigkeit. Der unerfüllbare Wunsch nach einem baldigen Ende der sich anfühlt als würde sich in mir Säure ausbreiten.

Ich habe die letzte halbe Stunde damit verbracht intensiv zu analysieren was das ausgelöst haben könnte. Der Wegfall von Stress jetzt wo das Wochenende da ist? Liegt es einfach daran dass ich jetzt „Zeit“ dafür habe und mein Unterbewusstsein nur darauf gewartet hat? Oder liegt es vielleicht auch daran dass mir heute in Laborkunde wieder hart und schmerzlich bewusst wurde dass ich bald auffliegen werde. Noch denken alle ich wäre normal. Bald werden sie meine Narben sehen. Ich wünschte ich könnte das verhindern. Ich wünschte ich könnte sie einfach verschwinden lassen. Der Selbsthass frisst sich durch meine Gedanken. Und ich kann noch nicht mal einschätzen wie lange diese Gnadenfrist noch anhält. Wir haben keinen Zeitplan bekommen, ich weiß nicht wann wir mit Blutdruck und Puls messen anfangen. Nächste Woche wird einem von uns Blut abgenommen für Laborkunde, mein Glück ist nur dass das mit Sicherheit auf freiwilliger Basis sein wird. D.h. ich werde es ganz bestimmt nicht werden. Es fühlt sich an als würde ich darauf warten müssen mich irgendwann vor der Klasse komplett ausziehen müssen. Irgendwie logisch, denn rein emotional gesehen stehe ich ohne meine langen Ärmel ja schon irgendwie „nackt“ vor ihnen. Wenn ich jetzt daran denke bereue ich schon wieder alles und will nur noch weglaufen.

Zu allem dazu kommt noch dass ich die letzten Wochen wieder zugenommen habe. Ich weiß nicht wie viel, auf die Waage traue ich mich einfach nicht. Aber ich kann es sehen. Und meine Oma hat diesbezüglich auch schon einen Kommentar abgegeben (auch wenn sie es lustig und nicht böse gemeint hat, es hat alles bestätigt). D.h. ich muss jetzt wieder richtig aufpassen. Alles auf den Schulalltag ausrichten. Das viele sitzen macht es verdammt schwer und ich bin es nicht mehr gewohnt. Werde teilweise richtig unruhig weil ich mich nicht bewegen kann…Erwische mich wieder dabei wie ich ständig mit den Beinen wippe bzw. „zittere“. So extrem hatte ich das schon lange nicht mehr, ich glaube sogar das letzte Mal war noch in der Klinik, und auch da war es nicht so extrem wie jetzt. Es nervt. Ich kann es nicht abstellen und habe sehr starke Angst dass andere es mitkriegen und dass es sie stört….danke ehemalige Mitpatientin dass du mich damals aus dem nichts deswegen so zickig und gemein angefahren hast dass ich deswegen danach noch über ne Stunde Weinkrämpfe und ein schlechte Gewissen (weil ich dich genervt/gestört habe) hatte. Naja, muss einfach versuchen achtsamer zu sein. Kontrolle heißt, wie immer in meinem Leben, auch hier das Zauberwort. Naja, ändert nichts an der Tatsache dass ich abnehmen muss. Dringend. Morgen und übermorgen ist schon mal extremes Kalorien-Einsparen angesagt. Morgen Abend muss ich ne Pizza essen, will Oma nicht verletzen, sie hat da irgendwie ne Art Ritual draus gemacht wenn meine Eltern nicht da sind. Aber sonst esse ich halt nichts. Für die Schule muss ich mir noch ne gute Strategie überlegen. Ganz ohne ist dumm und unrealistisch.

Wieder einmal versuche ich mich mit schreiben abzulenken. Den Zusammenbruch so lange wie möglich rauszuzögern. Oma kommt heute Abend noch mal kurz, irgendwas trinken und Gute Nacht sagen. Auch ein Ritual seit Opa nicht mehr da ist. Und vorher darf ich nicht weinen.

Die ganze Erbschafts-Geschichte hat die Vergangenheit wieder sehr stark in den Fokus meines Unterbewusstseins gerückt. Alpträume (eigentlich jede Nacht), Flashbacks alles ist wieder an der Tagesordnung. Ich habe Panik davor dass es mal in der Schule passiert. Besser gesagt habe ich Angst mal in eine Panikattacke zu rutschen. Dann könnte ich sofort meinem Leben ein Ende setzen, denn das würde ich nicht ertragen. Es macht mich so unfassbar wütend, wie sehr es sich schon wieder in mein Leben gedrängt hat. Nach der Klinik hatte ich es wirklich gut im Griff. Klar, es war nicht perfekt, aber wesentlich besser. Und jetzt ist alles wieder wie vorher. Nein, es ist schlimmer. Immer wieder sein Name, ich will ihn nicht hören. Ich will nichts von ihm wissen. Will seine bloße Existenz verdrängen. Vergessen. Und nicht auch noch zusätzliche Informationen erhalten wie etwa die Tatsache dass er heiratet. Das alles führt dazu dass er wieder ständige Präsenz in meinem Kopf hat. Und das geht gar nicht….Ich hoffe dieser Alptraum hat bald ein Ende, ich ertrage es langsam nicht mehr….

Es ist schon ironisch. Ich hasse mich für die Narben und was ich mir dadurch selbst angetan habe, den ganzen Stress den sie verursachen, und trotzdem schreit alles in mir nach ein paar tiefen, blutenden Schnitten. Nach der Beruhigung, der Betäubung. Wie schön wäre es dadurch mal wieder richtig „aufatmen“ zu können…..Wieso bin ich so?! Warum schaffe ich es nicht von diesen Gedanken, dieser Sehnsucht weg? Warum kann ich nicht einfach wie andere sein? Was habe ich aus mir und meinem Leben nur gemacht….es ist erbärmlich…ich bin erbärmlich.

 

26. Juli 2017

Ich glaube ich stehe unter Schock. Alles fühlt sich unwirklich an. Atmen fällt schwer. Nebel vor meinen Augen, meine Hände zittern beinahe unkontrollierbar.

Meine Eltern sind nicht da. Meine Mutter hat heute einen Brief von ihrem Bruder bekommen. In der Anahme dass ich ihn, wie die andere Korrespondenz mit ihren Geschwistern auch, würde lesen dürfen habe ich ihn gelesen. Und ich kann nicht mehr. Sie wissen es. Sie hat ihnen das privateste, intimste Geheimnis meines Lebens verraten. Wie vielen hat sie noch davon erzählt? Ich kann nicht mehr. Wie konnte sie mir das antun? Ich bin so unendlich verletzt. Enttäuscht. Wütend. Bin nicht in der Lage das auch nur ansatzweise zu verarbeiten. Ich will sie nie wieder ansehen müssen. Nie wieder mit ihr reden. Wie soll ich heute, wenn sie nach Hause kommen und dann mit Oma auf ihren Namenstag anstoßen, auch nur halbwegs eine gute Miene hinbekommen?

Ich will schreien, ich will bluten, will den Schmerz rauslassen, will vergessen und verschwinden. Mir fehlen die Worte. Ich hätte nicht erwartet, dass es mir tatsächlich noch schlechter gehen könnte als jemals zuvor. Ich habe mich getäuscht. Genauso wie ich mich in meinen Eltern getäuscht habe. Ich wurde verraten. Verletzt. Gedemütigt. Nie wieder werde ich ihnen irgendetwas von mir preisgeben. Im Moment hasse ich sie. Alle. Jeden Menschen auf dieser Welt. Man kann Menschen nicht vertrauen. Das wusste ich. Aber das? Übertrifft alles bisher da gewesene. Meine Anspannung explodiert gerade. Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich spüre meinen Puls in meinen Ohren. Jeder Atemzug ist ein Kampf. Sie haben es nicht verdient, dass ich für sie lebe. Dass ich für sie kämpfe. Nur noch Oma ist da. Also weitermachen – für sie. Alle anderen können mich mal. Ich hab genug. Es ist alles nur zum kotzen. Kotzen? Eine gute Idee. Könnte bisschen Druck wegnehmen…aber es ist vermutlich nie genug Erlösung. Kann es die überhaupt noch geben?

14. Juli 2017

Ich sitze in der S-Bahn. Klammere mich fast panisch ana Handy. Gar nicht so einfach zu tippen wenn man so verkrampft ist. Meine Anspannung kracht bald durch die Decke. Ich habe Angst. Richtig heftige Angst. Ich war seit Ewigkeiten nicht mehr in dieser großen Stadt. Und ich will auch nicht. Aber da ich ab September wieder 5 Tage die Woche dorthin muss kann ich auch gleich schon damit anfangen mich wieder daran zu gewöhnen. Wie hab ich das all die Jahre einigermaßen problemlos hinbekommen? Wenigstens hab ich die Gewissheit nicht von diesem Bahnhof aus zu fahren. Denn den hasse ich. Zu viele potentielle Gefahren die meine ohnehin existente Angst verfünffachen.

Ich freue mich K. mal wieder „so richtig“ zu treffen, mich mit ihr unterhalten zu können. Aber das macht das alles nicht leichter. Es ist lediglich der Grund mich zwingen zu können. Und irgendwie… ich habe die Hoffnung mich vielleicht überwinden zu können ihr auch nur einen ganz kleinen, winzigen Teil der Wahrheit anvertrauen zu können. Ich weiß dass ich ihr Vertrauen kann, aber ich weiß nicht inwiefern ich mich zwingen kann mal wieder was von dem ganzen scheiß aussprechen zu können. Das konnte ich ja noch nie gut, aber es ist schon sehr sehr lange her dass ich es auch überhaupt mal versucht hätte. 1,5 Jahre schätze ich mal. Mindestens.  Vielleicht hilft ein bisschen Alkohol mir ja auch ein bisschen. Denn wenn ich mich schon zu dieser ganzen Altion überwinde, werd ich es mir zumindest mit ein zwei Cocktails erleichtern.

Ich habe vorhin mit ziemlich großer Überraschung festgestellt, dass ich tatsächlich wieder in eine alte Hose passe. Ich meine klar, die Waage zeigt mir inzwischen über 10 Kilo weniger an, aber man sieht es nicht. Oder sehe nur ich es nicht? Ich hätte diese Hose vermutlich nie in Erwägung gezogen, wenn ich die anderen 2 Alternativen gefunden hätte… Keine Ahnung. Eigentlich ändert es eh nichts. Es ändert nichts daran dass ich nach wie vor fett bin und es ändert nichts daran dass noch weitere 20 Kilo runter müssen. Mindestens… oh man, wie soll ich nachher auch nur einen Bissen runterbringen? Ich hätte das mit essen gehen nicht bejahen sollen…. naja muss ja irgendwie klappen. Aber essen in der Öffentlichkeit? Absolut nicht meine Stärke…. schon gar nicht mit der angstbedingten Übelkeit…obwohl gute Übung für morgen. Essen gehen mit Familie. Das war Mamas brilliante Idee. Oma auf andere Gedanken bringen – ok. Aber musste es gleich essen gehen sein? Was besonderes bestellen hätte doch auch schon gereicht. Und vor allem in einem Restaurant in dem man Gefahr läuft auch noch von Leuten gesehen zu werden die einen kennen? Ne, da bevorzuge ich definitiv die Anonymität in der großen Stadt…

Es ist wirklich extrem nervend wie lange es dauert diesen simplen Text zu schreiben. Nicht nur das erschwerte tippen durch die Anspannung, auch meine Konzentration lässt enorm zu wünschen übrig…. vielleicht verständlich, wenn man bedenkt dass ich vorletzte Nacht überhaupt nicht, und letzte Nacht nur 5 Stunden geschlafen habe. Der Schlafmangel der letzten Zeit macht sich bemerkbar. Meine Augen sind gerötet, und ich bin blasser als sonst schon. Aber es ist wenigstens niemandem aufgefallen. Aber ich bin müde… ich würde so gerne schlafen, aber wer weiß wann ich heute nachhause bzw. ins Bett komme. Und morgen heißt es wieder vergleichsweise früh aufstehen. Und übermorgen dass noch früher. Und in die Kirche. Wegen Opa. Da komm ich also nicht drum rum, obwohl ich wirklich absolut nicht die geringste Lust verspüre eine Kirche zu betreten und so zu tun als würde ich das alles „gutheißen“. Mit fällt kein besseres Wort dafür ein… aber ich habe mit dem ganzen Kram einfach nichts am Hut. Und ich habe Angst vor dem Grab. Ich war seit der Beerdigung nur ein mal, und das auch eher unfreiwillig. Es macht es einfach zu real….ok, schnell die Musik lauter und an was anderes denken. Sonst fange ich wirklich noch an in aller Öffentlichkeit zu heulen….

Edit: und kaum ausm Zug raus weiß ich wieder warum ich es so hasse in dieser Stadt mit diesen vielen Menschen rumzulaufen. Zum Beispiel wegen diesen Jungen Kerlen die in Gruppen rumlaufen und random „I like you whore“ alle paar Meter brüllen….

12. Juli 2017

Ich liege in meinem Zimmer auf dem Sofa, lausche dem Regen der mit wundervoller, beruhigender Wirkung auf das Dachfenster trommelt. Durch das offene Fenster kommt klare, kühle Luft mit diesem typischen Geruch von Regen. Es könnte alles schön sein, wäre da nicht ich. Ich mit den Dämonen in meinem Kopf, überfüllt von negativen Gedanken und Gefühlen. 

Ich hatte heute schon eine kleine bzw. kurze, aber für unsere Verhältnisse heftige Auseinandersetzung mit Mama. Da ich zwar früh aufwache aber meistens noch Stunden im Bett liege, frühstücke ich ja dementsprechend spät. Und was macht sie als erstes als sie gegen halb drei von der Arbeit kommt? Meckern weil mein Geschirr noch rumstand. Ja entschuldigung, das räum ich halt erst weg nachdem ich fertig bin, und nicht schon während ich noch meinen Kaffee trinke. In solchen Momenten kocht die Wut in mir so hoch. Und danach? Da hasse ich mich dann noch mehr. Es ist unfair von mir. Sie kann nicht wissen wie schlimm ich mich fühle. Wie schwer mir alles so schon fällt, ohne ihre Vorwürfe solch „simplere“ Sachen betreffend. Es ist nicht richtig von mir sie dann anzufauchen und kalt zu behandeln. Heute war die Sehnsucht nach Bestrafung wieder enorm hoch. Aber geht ja nicht. Erst lag ich auf meinem Bett, leer und ausgelaugt. Dann hat mich etwas gepackt, dass ich schon von früher von mir kenne. Totaler Rückzug. Alles was noch von mir unten im Wohnzimmer lag gepackt, mein Zimmer aufgeräumt. Und da bin ich nun, die ganze Zeit. Nur zum essen oder rauchen gehe ich runter. Diese Überwindung die es kostet auch nur daran zu denken diesen Raum zu verlassen. Ja, das kenne ich von früher, aber so heftig kam es schon lange nicht mehr vor. Mal sehen ob es ihnen überhaupt auffallen wird. Ich vermute (und hoffe) eher nicht. 

Am Freitag treffe ich mich mit K. Erst in der Stadt und abends ins Kino. Ich will absolut nicht, allein der Gedanke daran löst absolute Panik in mir aus. Aber ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht ihr schon wieder nen Korb zu geben. Ich weiß dass sie sowas traurig macht. Also werde ich es irgendwie hinter mich bringen…

Ich darf da jetzt nicht weiter drüber nachdenken. Eigentlich darf ich gar nicht denken. Sonst endet das am Ende wieder mit Tränen, und das geht nicht solange ich meinen Eltern nochmal begegnen könnte. Vielleicht „gönne“ ich mir das heute vorm einschlafen. Vielleicht verschafft es eine kurze Erleichterung, ein bisschen mehr Ruhe in mir. Obwohl ich das ja eher bezweifle, denn das ist eher selten der Fall…

7. Juli 2017

Alles ist eine ewige Katastrophe. Wie eine lange Straße auf der ich gezwungen bin zu laufen. Eine schreckliche Straße, in tiefste Dunkelheit gehüllt, und mit Alpträumen und Monstern zu beiden Seiten. Und diese Straße hat kein Ende.

Die Sache mit dem Testament spitzt sich zu. Mir hätte klar sein müssen dass er seinen Titel als größtes Arschloch verteidigen würde und sofort auf seinen Pflichtteil besteht, aber vermutlich wollte ich es verdrängen. Dadurch ist alles wieder allgegenwärtig. Flashbacks die mich innerlich so zerreißen, dass ich mich danach oft wundere wieso mein Körper noch ganz ist. Dissoziationen die mich komplett aus dem hier und jetzt reißen. Und in mir ein tobender, nicht zu bändigender Hass. Auf die Leute, die mich damals gezwungen haben es meinen Eltern zu sagen. Die schamlos meine Schwäche und ihre Machtposition ausgenutzt haben, als ich am Boden lag, eingesperrt war und nur da raus wollte, und zu schwach war um diesen hohen Preis dafür nicht zu zahlen. Obwohl dass nicht ganz stimmt, ich wollte ja nicht, aber klein, in die Ecke gedrängt und ohne jede Hilfe, ich konnte ohnehin nur verlieren. Und damit wurde die Mauer zwischen mir und meinen Eltern errichtet. Ich bezweilfe dass die je wieder weggehen wird. Und die spüre ich jetzt deutlicher denn je.

Der Schmerz frisst mich auf. Ich schlage mir die Nächte um die Ohren, versuche mich in Büchern und Spielen zu verlieren bis mein Körper nicht mehr kann und ich erschöpft in einen fürchterlichen Schlaf falle. Dabei bräuchte ich den Schlaf dringend zur Erholung. Meine Maske sitzt in der Regel recht gut, aber von Zeit zu Zeit bekommt sie Risse. Meist kämpfe ich dann damit, versuche meine wahren Gefühle mit dem Anschein schlechter Laune zu verstecken. Ich bin zu dem Schluss gekommen dass es so am einfachsten auszusitzen ist. Bis ich die Maske wieder „repariert“ bekommen habe. Lieber ein bisschen rummaulen als ihnen die Wahrheit zu offenbaren.

Und ich bin ja auch wütend. Das ist ja nicht mal gelogen.  Auf die Welt in der wir leben, auf meine Familie, und am allermeisten auf mich selbst. Verstärkt wird das vermutlich im Moment dadurch, dass wir uns wieder mal an dem Zeitpunkt im Monat befinden, in dem mein Körper und ich uns hoffnungslos bekriegen. Naja, zumindest noch schlimmer als sonst jedenfalls. Ich finde keine Worte, die meinen Selbsthass adequat beschreiben könnten.

In nicht mal mehr einer Stunde kommt A. Wir haben uns seit der Beerdigung nicht mehr gesehen. Ich würde mir einen netten Abend mit einer Freundin vielleicht sogar wünschen, aber ich sehe darin nur Anstrengung. Eigentlich würde ich mich viel lieber wieder in meinem Zimmer verkriechen und verzweifelt versuchen in einem Buch zu entkommen…..mir und dem Rest der Welt.

Edit: In dem Moment, in dem ich mit schreiben fertig war, kamen meine Eltern nachhause. Die waren aufm Sommerfest von Mamas Schule. Und meinen dann noch seelenruhig wir können noch ne Runde mit den Hunden gehen. Ich wurde so so wütend. Sie weiß dass ich Besuch bekomme, sie weiß dass ich so früh nicht mit den Hunden gehen möchte. Aber nein, spielt ja keine Rolle. Und dann rummeckern wegen meiner schlechten Laune. Und ich bin noch wütender. Mitgegangen. Völlig sinnlos weil wir eh scnell wieder umkehren mussten. Dafür hab ich das Haus verlassen und wurde von vielen Leuten gesehen. Und ich hätte jedes Mal losheulen können. Aber klar, Töchterchen funktioniert. Das ist alles was sie sehen. Das ist alles worüber sie sich Gedanken machen. Jedes Mal wenn meine Mutter sich wieder beschwert dass ich nur lese oder spiele oder sonst was, möchts ich sie anschreien. Ihr die Alternativen aufzählen und sie fragen ob ihr das lieber wäre. Aber ich schweige nur. Am Ende.

17. Juni 2017

Endlich im Bett. Eingewickelt in die Decke. Seit über einer Stunde bin ich wieder „im warmem“, aber mein Körper weigert sich mit frieren und zittern aufzuhören. Ich bin erschöpft, müde. Will nur noch die Augen zumachen und ins Nichts fallen. Mein Kopf will nicht aufhören weh zu tun. Hätte vielleicht doch noch ne Tablette nehmen sollen. Naja, muss ich halt damit klar kommen.

Grillen war sehr anstrengend. Zum Glück musste ich nicht viel reden, nur an den passenden Stellen mal lachen und zwischendurch antworten usw. Es gab einen kurzen sehr unangenehmen Moment, als meine Großcousine mich fragte ob ich diese Klopf-Methode aus der Therapie kennen würde. Unangenehm berührt habe ich ja gesagt (was ja auch stimmt). Sie ist dann kurz noch näher darauf eingegangen weil sie meinem Großcousin ein Buch darüber schenken will (zum rauchen aufhören xD ). Es ging ja gar nicht um mich, aber wenn ich auf Therapie etc. angesprochen werde fühle ich mich immer so unwohl…Das gehört zu den Themen die ich in der Regel um jeden Preis wegschiebe, und schon gar nicht will ich darüber reden. So tun als wäre nie etwas gewesen, alles soll normal und „gut“ sein. Auch dass sie explizit Trauma-Therapie erwähnte hat mich für einen kurzen Moment ziemlich aus der Fassung gebracht (innerlich). Ich weiß bis heute nicht was genau bzw. wie viel sie von Mama weiß und es treibt mich in den Wahnsinn….Ich war so froh als meine Mutter meinte wir würden gehen. Endlich. Es war nicht besonders ereignisreich. Aber mir war es trotzdem noch zu viel. Zu viel soziale Interaktion. Zu viel Konzentration auf die Maske, ohne Rückzugsmöglichkeit. (Vom Essen ganz zu schweigen)  (Und am Ende meinten alle auch noch dass wir sowas eigentlich öfter machen sollten….ähm, nein, lieber nicht.) Mir fehlt im Moment wirklich die Kraft für solche Sachen. Die brauche ich für andere Dinge. Atmen zum Beispiel. 

Jetzt will ich nur noch schlafen. Und das bitte bitte bitte bevor meine Gedanken wieder so richtig loslegen können. 

„Spontan“ kann ich nicht.

Vor knapp einer Stunde rief meine Großtante an. Ob wir heute Abend nicht spontan zum grillen rüberkommen wollen. Und zack, der Stress-Schalter wurde umgelegt. Anziehen schminken. Begleitet von den Gedanken : Was kann ich essen? Wie viel muss ich essen um nicht unhöflich zu wirken? Wer wird sonst noch da sein? Nur Familie? Wird meine Großcousine da sein? (Superlieb, aber Psychologin was mich in ihrer Gegenwart zutiefst nervös und unsicher sein lässt.) Werde ich viel reden müssen? Hoffentlich fragt mich niemand irgendwas. Hoffentlich kann ich bald wieder nachhause. Ich hasse es. Ich habe praktisch keine Zeit mich auf das vorzubereiten. Ich kann spontan einfach nicht.  Mal ganz davon abgesehen wie scheiße ich heute wieder aussehe. Fett, hässlich, meine Wimpern wollten wie immer nicht so wie ich, die Haut vom heulen eine Katastrophe, usw. Als ob der Tag nicht ohne all das schon scheiße genug gewesen wäre…Jetzt auch noch sowas wie soziale Interaktionen. Und normal wirken. Lächeln. Ich will mich doch einfach nur in meinem Zimmer verkriechen…. Schnell noch 1-2 Zigaretten zur Beruhigung und Haare föhnen. Ich bin gestresst, ich habe Angst und meine Anspannung geht durch die Decke. Und auf Wiedersehen Kalorienziel, das ich heute sogar super eingehalten hätte….

Edit: Gerade ist meine Großcousine rübergekommen. Salat holen oder so. Sie ist also da :/ (ich fühle mich vermutlich auch hauptsächlich so unwohl in ihrer Nähe, weil meine Mutter immer mit ihr über mich geredet hat…Danke dafür…)

14. Juni 2017

Ich sitze im Garten auf der Terasse. In meinen Ohren dröhnt die Musik mit maximaler Lautstärke, aber immer noch nicht laut genug um die Gedanken zu übertönen. Nichts will heute helfen. Serien, YouTube, lesen, ich finde keine Ablenkung. Gerade die Küche aufgeräumt, ich hätte noch so viele andere Dinge zu tun, aber ich finde weder Energie noch Motivation dafür. Möchte durchgehend weinen, aber tagsüber darf ich das nicht. Bereits eine „große“ und eine „kleine“ Panikattacke hinter mir heute. Es ist so erschöpfend. Anspannung auf höchstem Level, ohne Aussicht auf Erleichterung. 

Ich habe noch genauf anderthalb Stunden Zeit den Kurs zu bestätigen. Ich schaffe es nicht. Beim Gedanken daran bekomme ich ein Ziehen im Magen, meine Finger fangen an zu zittern und mein ohnehin komplett verspannter Körper krampft sich noch mehr zusammen. Also werde ich es lassen. Ich wähle zwischen zwei Übeln, und ich wähle das (hoffentlich) kleinere. Und hasse mich dafür so sehr, dass ich große Kraft aufbringen muss mich nicht sofort zu schlagen. 

Ich bin so müde. Ich habe so schlecht geschlafen, ich hätte es auch ganz sein lassen können. Dementsprechend fühlen sich meine Augen und mein Kopf. In meiner linken Schläfe pocht ein Schmerz als hätte ich mir etwas sehr schweres dagegen geschlagen.  

Ich versage. Jeden Tag wieder. In allem und ohne Ausnahme. In ca. einem Monat muss ich zu meiner Hausärztin. Sie muss bestätigen dass ich aus medizinischer Sicht die Ausbildung machen kann. Ich muss anfangen mich darauf vorzubereiten. Auf die Fragen die kommen werden. Ich wurde seit einer Ewigkeit nicht mehr ernsthaft gefragt wie es mir geht. Ich muss vollkommen überzeugend sein (und das ist bei dieser Frau alles andere als leicht). Ich hoffe sie fragt nicht näher nach, auch wegen Tabletten und so. Ich bezweifle dass sie begeistert ist wenn sie hört dass ich nichts mehr nehme. Ich bin so froh wenn ich das auch hinter mir habe. Aber bis dahin muss noch viel Zeit vergehen. Die ich vollkommen unbeschadet überstehen muss. 

Bis zum 24. Juni muss ich ein Geburtstagsgeschenk für K. finden. Stress-Level 1000. Ich kann sowas einfach nicht. Ich bin nicht kreativ und nichts. Und bei allem habe ich Angst dass es ihr nicht gefallen könnte. Ich schenke Menschen gerne etwas, gebe auch gerne mal etwas mehr Geld aus, freue mich darüber wenn sie sich freuen, aber ich muss zu 100% wissen, sonst ist es ne Katastrophe. Wieder etwas worin ich scheiße bin. Aber naja, gibt ja auch nichts wo ich das nicht wäre.

Heute Nacht will ich schlafen. Tief und nach Möglichkeit traumlos. Heute Abend kann ich auch was dafür nehmen. Morgen früh sind meine Eltern wieder da und ich muss nicht aufstehen, also ist alles drin. Aber vorher muss ich noch viel schaffen. Mit den Hunden raus, nach dem gemeinsamen Abendessen mit Oma besagtes Essen auch drinbehalten, und im Bestfall noch Bad aufräumen und meinen Kleiderschrank ausmisten (falls ich das nicht schaffe darf ich mir von Mama wieder fein was anhören von wegen ich hab dich vor 5 Tagen drum gebeten dass du das in der Zeit machst usw. , und sie hat ja Recht, gerade den Schrank schiebe ich schon seit Ewigkeiten vor mir her….)

Auf die Waage trau ich mich schon seit ner Woche nicht mehr. Ich denke die gestiegene Zahl würde ich im Moment nicht verkraften. Die nächsten Tage muss ich mal schauen dass ich wieder unter 500 kcal bleibe, und Sport machen egal ob das Bein noch weh tut. Ist schon eine Schande wie ich aussehe. 

Meine Cousine stand heute völlig unerwartet mitsamt Kind vor der Tür. Bin froh dass Oma mit ihr zu sich rüber gegangen ist. Ich habe weder die Kraft noch die Nerven für derartigen sozialen Kontakt. Außerdem bin ich wütend auf sie. Sie meldet sich nie bei uns, und nicht mal zu Opas Beerdigung ist sie gekommen weil sie „niemanden fürs Kind gefunden hat“ (Ausrede, ihrem eigenen Vater traut sie nicht zu mal 2 Stunden auf nen 3 Jährigen aufzupassen und der Familie von ihrem Mann war alles andere wichtiger, aber auf hoch christlich machen immer inklusive Bibel-Sprüchen und allem ne -.- und bei Oma hat sie sich erst gemeldet nachdem meine Mutter meiner Tante das beim großen Streit vorgeworfen hat als sie behauptet hat wir würden sie alle nicht mögen. Sorry aber ich habe kein Verständnis dafür. 

Außerdem reden sie vielleicht über Opa. Und ich hasse es. Ich komm damit nicht klar, will die Geschichte nicht zum 100. Mal neu aufrollen. Es ist schwer genug zu ertragen wenn Oma von ihm redet. Ich will nicht darüber nachdenken, will den Schmerz nicht fühlen müssen. 

Ich sollte jetzt meinen fetten Arsch hochbekommen und was tun. Aber ich finde keinerlei Energie in mir. Aber ich muss. Irgendwie. Funktionieren. Das Wort das meinen Lebensinhalt, meinen Lebenszweck beschreibt. 

Gerade rauscht „We Won’t Stop Dreaming“ in meine Ohren. Das Lied könnte nicht weniger passen. Ich habe schon vor sehr langer Zeit aufgehört wirklich zu träumen. 

Edit: haha dachte ich könnte noch versuchen mich mit meinem Bullet-Journal abzulenken. Aber nein, ich kann weder richtig schreiben noch zeichnen weil meine Hände zu stark zittern. Ganz toll…