11. November 2016

Nachdem ich im Zug fast komplett eingeschlafen bin, bin ich mittlerweile in der Uni. Früher als mir lieb ist, denn eigentlich hätte ich Freitags ja nur von 12 bis 14 Uhr das doofe EIMI Tutorium. Aber wir machen ab dieser Woche die „Mathe Lerngruppe“. Also eigentlich machen wir nur das Übungsblatt zusammen. Müssten wir eh, wir sollen nämlich immer zu zweit abgeben damit die Übungsleiter weniger korrigieren müssen. 

Trotzdem wäre ich viel lieber noch Zuhause. Ich bin so unendlich müde. Schlafen klappt wirklich so gar nicht im Moment, und ich Trau mich nicht die Promethazin zu nehmen, denn in der Dosis die ich brauchen würde um nur halbwegs vernünftig zu schlafen, befürchte ich dass ich am nächsten Tag erst recht müde wäre… Ich kann also nur verlieren… Ich träume jede Nacht von der OP. Keine schönen Träume… Und als wäre das nicht genug, mischt sich die Vergangenheit wieder täglich in mein Leben ein. Als hätte das eine das andere auf die Idee gebracht. Hatte wohl zu lange „einigermaßen Ruhe“. Alles doof.

Heute Nachmittag muss ich dann unbedingt mit der 1. Studienleistung vom Programmieren fertig werden. Eine Aufgabe von 3 hab ich schon (die muss nur noch kommentiert werden, meiner Meinung nach das schwierigste von allem), und die anderen beiden müssen wenigstens so weit fertig werden dass die Programme funktionieren. Morgen kann ich nichts dran machenm weil wieder Ligaschießen ist und ich arbeiten muss, hab also nur noch den Sonntag. Montag hab ich Uni und um 23:55 muss es abgegeben sein. Stress. Aber bin ja selber schuld. So unfähig….

D.h. die nächsten 2 Wochen nicht ausschlafen. Bin gespannt wie ich mit dem Schlafmangel funktionieren werde. Wenn das mit den Nächten so weiter geht klapp ich wohl früher oder später zusammen…..

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09. November 2016

sitze im Zug Richtung Uni. Später als normal, konnte mich einfach nicht aufraffen. Verpasse dadurch ne halbe Stunde der Mathe Übung, aber das ist halt jetzt so.

War gestern also im KH. Der Arzt war zum Glück sehr nett. Er meinte auch dass das ziemlich groß ist. Und dass es raus muss. Er hat mir dann noch ganz grob  erklärt wie sie das machen, aber das wusste ich eh schon. Die lieb gemeinte Beruhigung „die Narbe wird dann von den Haaren verdeckt werden können“ hab ich höflich abgetan. Die Narbe ist mir egal, ich habe so viele, da kommt es auf die auch nicht mehr an.  Viel mehr liegt mir da schon an meinen Gesichtsnerven. Er hat 3 Stunden für die OP angesetzt, und wollte dass sie nen Termin wählt an dem er mit mir morgens ausgeruht anfangen kann… Ich hab trotzdem Riesen Angst…. Werde am 09. Dezember operiert. D.h. übers Wochenende auf jeden Fall im KH. Ich werde versuchen das so kurz wie nur irgendwie möglich zu halten. Es nervt einfach so sehr….

Ein Blick aus dem Fenster, auf eine Welt wie mit Puderzucker bestreut. Ich liebe es so sehr. Hab mich vorgestern so gefreut als es das erste Mal geschneit hat 😍 endlich Winter, und hoffentlich ein besserer als letztes Jahr, der war ja enttäuschend auf ganzer Linie. 

Jetzt die Musik lauter machen, den Anblick genießen so lange er währt, nicht an Uni und all das was ich heute noch erledigen muss denken. Und nicht an die USA denken. Kann es nicht fassen. Klar, Hillary ist auch doof, aber da hätte man doch denken kennen Sie entscheiden sich für das kleinere Übel. Ich verstehe es nicht…. Aber  wir werden sehen….

7. November 2016

Komme gerade vom HNO. Es bleibt dabei. Pleomorphes Adenom in der Parotis, links. 40×28 mm. Er hat gleich in München in der Klinik angerufen, und mich schon mal angekündigt. D.h. morgen auch keine Uni. Sondern zu dem Arzt der mich operieren soll. Und die Angst wächst und wächst. Nicht nur DASS ich operiert werde, sondern auch noch an dieser Stelle….Panik. Riesen Panik. Bin total ausgelaugt. Habe extrem schlecht geschlafen. Werde mich jetzt erst mal hinlegen. Muss morgen eh früh raus, da kann ich jede Minute Schlaf brauchen.

Aber eigentlich müsste ich so so viel für die Uni machen….Aber ich schaff es nicht. Hab keine Energie und keine Konzentration. Ich merke jetzt schon wie die Kopfschmerzen kommen….

Man ich hab keinen Bock auf die ganze Scheiße. Warum ich?! Als wäre mein Leben nicht so schon mit genug Schmerz und Stress gefüllt….

Hier die Bilder, habe das Adenom rot eingekreist.

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1. November 2016

Heute war, zu meinem Erstaunen, ein ganz guter Tag.

Endlich mal einigermaßen ausgeschlafen (also bis halb eins). Danach erst mal mit Videos abgelenkt, bevor ich meinen fetten Arsch vom Sofa gelöst habe. Habe endlich angefangen mein Zimmer aufzuräumen. Kann meinen Schreibtisch jetzt wieder benutzen und habe endlich angefangen mein neues Bücherregal einzusorteieren. Habe dann noch Uni-Kram gemacht 👍 zwar nur das absolut nötigste, aber immerhin. Heute Abend dann noch ein schönes langes heißes Bad, mit Tee, Duftkerze, Gesichtsmaske und DbD und MiMo (vom lieben Erik aka Gronkh 😊). Hat auch gut getan, und es ist irgendwie schon ein Erfolgserlebnis wirklich aktiv „sich selbst gut zu versorgen“.

Hab heute auch fast gar nicht über die OP nachgedacht. Aber jetzt, wo es aufs schlafen zu geht, kommt wieder die Gedankenspirale in Gang. Werde sicherheitshalber noch Promethazin nehmen, damit das mit dem Einschlafen gut klappt. Kann morgen auch (weil Mathe-Übung zum Glück ausfällt) bis halb sieben schlafen. Dann muss ich mir keine Gedanken machen weil ich die Tabletten erst jetzt (23 Uhr) genommen habe.

Ich verbuche diesen Tag jetzt mal als gut und positiv. Und hoffe das morgen darauf kein tiefer Fall folgt.