Alles wieder beim alten.

Seit Dienstag bin ich also wieder zuhause.

Und es ist alles beim alten. Beim sehr alten. Fühle mich als hätte ich 10 Schritte rückwärts gemacht.

Nur noch am Boden, kämpfe tagsüber immer wieder mit Tränen….

Wie die Klinik war werde ich ständig gefragt. Nun ja, es war keine Zeitverschwendung, denn ich habe sehr liebe Menschen kennengelernt. Ansonsten…naja. Nach dem 3. Mal nähen und vielen schlimmen Situationen war ich dermaßen von mir selbst und allem angekotzt….Kurz gesagt ich habs aufgegeben. Mache wieder das was ich am besten kann – allen zeigen was sie sehen wollen, und irgendwie am leben bleiben. Therapie werde ich nicht mehr machen. Ich bin es leid. Ist doch nur Verschwendung der Therapiezeit, die andere garantiert besser nutzen können.

Bald geht das Studium los. Ich kann nicht beschreiben wie sehr ich Angst habe. Allein beim Gedanken daran schwindet sämtliche Energie die ich noch habe.

Ich habe ständig Kopfschmerzen, bin nur noch erschöpft und müde.

Wie gerne würde ich einfach verschwinden. Einfach sterben. Der Plan würde stehen. Aber zu viele würde ich damit verletzen. Das kann ich meiner Familie nicht antun.

Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Bin so am Ende…. Und alleine.