hoffnungslos

Ich bin müde. Ich bin erschöpft. Mich mit Uni Sachen auseinandergesetzt, mal wieder. Schaffe ich nicht. Keine Chance. Starker Selbstverletzungsdruck. Starke Suizidgedanken. Gefangen und verloren in dieser Welt. Habe Angst morgen zusammenzubrechen. Kämpfe mit den Tränen….Was habe ich erreicht? Nichts. Ich bin ein nichts. Dreckige blöde wertlose Schlampe. Das bin ich. Ich bin so ne Enttäuschung für meine Familie.. Langsam bin ich schon fast so weit zu sagen dass die ohne mich besser dran sind. Ist wahrscheinlich die traurige Wahrheit, die ich mir, egoisitisch und selbstverliebt wie ich bin, nicht eingestehen will….

whatever

Ich bin erkältet. Mein Immunsystem scheint komplett zu streiken. Aber das ist nur das kleinste Übel.

Eigentlich sollte ich lernen. Kann mich aber nicht konzentrieren.

Habe Panikattacken. Von der ganzen Angst habe ich krasse Magenschmerzen.  Ich habe sogar zu große Angst die Uni-Seiten im Internet aufzurufen. Ein Teufelskreis.

Essen ist auch nicht drin.

Krieg die Krise.

Vorhin einen Anruf aus der Klinik aufm Anrufbeantworter gehabt. Oh Gott, was hab ich falsch gemacht? Panik.Panik.Panik.

Alles klar, ich jammer und zerfließe in Selbstmitleid. Aber das ist meine Überlebensstrategie im Moment, also ist das jetzt halt so….Ich hasse mich trotzdem…

Der Klinikaufenthalt war ein Fehler. Alles wäre einfacher wenn ich einfach so weitergemacht hätte….

Zurück in die Realität

Ich bin zuhause. Eigentlich toll, wären da nicht so einige Dinge…

Der Klinikaufenthalt hat mir gewaltig viel gebracht. Und dafür bin ich unendlich dankbar.

Aber gerade jetzt, wo ich wieder zuhause ankomme, wird mir einiges nur umso klarer.

Und das tut so unendlich weh. Nachdem ich mich gerade ca. 2 Stunden in meinem Zimmer auf dem Boden zusammengekauert und geweint habe, liege ich jetzt in der heißen Badewanne und wasche mir die Tränen vom Körper.

Ich bin weich geworden in der Klinik. Habe mich verändert. Und jetzt wird mir bewusst – ich bin verdammt einsam.

Und hallo . Zukunftsangst – auch wieder da. Ab morgen muss ich jeden Tag mind. 6 , im Idealfall 8 Stunden für die Uni arbeiten. Und in mir zerrt das Gefühl, diese Vorahnung, diese Gewissheit, das ich dem nicht gewachsen bin. Nicht in der Lage diese ganzen Klausuren nachzuholen, und weiter dann das nächste Semester.

Ich bin dabei Bilanz zu ziehen. War der Klinikaufenthalt die richtige Entscheidung? Oder doch eher ein gewaltiger Fehler. Im Moment tendiert es in mir zu letzterem….

Ich frage mich wie das passieren konnte? Wieso tut es jetzt so weh? Wieso kann ich nicht aufhören zu heulen? Und wo zum Teufel ist meine Schutzbarriere hin? Meine Gleichgültigkeit? Meine Kontrolle? Was ist mit mir passiert? Was ist aus mir geworden?

Hatte Erkenntnis

Ich hatte hier die Chance wirklich mal weiterzukommen? Und was hab ich dummes Stück *** gemacht? Genau. Es nach allen Regeln der Kunst versaut. Ich kann nicht beschreiben wie sehr ich mich gerade hasse. Nie wieder werde ich die Zeit von Ärzten und Therapeuten verschwenden. Genau das ist es doch was ich mache. Und das Geld dafür kann bestimmt woanders auch besser genutzt werden.
Ich verdiene nichts mehr.
Es wird Zeit wieder zu funktionieren. Genug rumgejammert. So geht’s ja wohl nicht weiter.

Persönlicher Tiefpunkt

Die ham mich doch tatsächlich zum nähen geschickt. Ich fass es nicht. Wegen 2 so Mini schnitten… Super. Bin ich jetzt am Tiefpunkt angekommen? Wars das jetzt? Soll mich alle 2 Stunden melden. Obwohl sie behaupten sie glauben mir dass ich nicht suizidal bin. Schöne Scheiße. Und wie soll ich das meinen Eltern verklickern? Die dürfen auf keinen Fall erfahren dass ich beim nähen war. Nein. Würd am liebsten zur nächsten Apotheke, mir ne Packung Aspirin rein ziehen und warten bis ich verblute. Aber nein. Darf ich nicht. Ich darf niemanden verletzen….

Chance vorbei

Gestern geschnitten. Heute geschnitten. Psychologin hat mich eh schon aufgegeben und keinen Bock mehr auf mich.
Ich habe meine letzte Chance vorbildlich in den Sand gesetzt.
Ich kann nicht mehr. Wie soll ich nur überleben. Denn das MUSS ich ja schließlich. Ob ich will oder nicht…
Bin so am Ende…

Zu viel Fassade. Zu viel kämpfen. Zu viel ich.

Ich bin zuhause. Morgen um 16:30 Uhr gehts zurück in die Klinik.

Der Tag war anstrengend. Die Maske war einfach zu anstrengend. Das Lachen, das glücklich sein. Das essen….

Ich kann nicht mehr. Werde mich jetzt in meinem Bett verkriechen und die Tränen rauslassen, die ich schon seit so vielen Tagen wegschiebe. Endlich mal allein sein können. Endlich mal alle Vorhänge fallen lassen.

Das Schlimme ist dass ich genau weiß was ich machen werde, wenn ich morgen wieder dort bin. Ich werde meine Klingen aus der Schublade holen, zusammen mit Pflastern, Kompressen und Verband, werde ins Bad gehen, die Tür absperren und einfach nur den Schmerz, den ganzen Dreck in mir rauslassen. Ich weiß dass es falsch ist, und trotzdem weiß ich zu 100% dass es so kommen wird. Das ist das Schlimme. Dass ich eigentlich gar nicht mehr dagegen ankämpfen will….Es nur noch geschehen lassen. Die Narben – sie sind egal geworden. Die Konsequenzen, fallls das verstecken scheitern sollte – sind egal geworden. Ich bin egal geworden.

Die Erkenntnis der Klinik war hart. Nämlich die, dass ich es nicht schaffen werde. Nichts. Gar nichts. Dass die Zukunft eh schon zum scheitern verurteilt wurde. Schon vor langer Zeit. Jetzt heißt es überleben bis alle, denen ich etwas bedeute weg sind. Das sind noch einige Jahre, und diese Vorstellung treibt mich von einer Panikattacke in die nächste.

Schlimm ist ebenfalls, dass meine Therapeutinnen in der Klinik richtig toll waren. Super lieb und bemüht. Und ich so sehr versagt habe.

Wenn ich übernächsten Dienstag entlassen werde, liegen 6 Wochen hinter mir. 6 Wochen, in denen ich deren Zeit komplett verschwendet habe. 6 Wochen, in denen ich den Platz völlig umsonst belegt habe….

Ich bin zu viel. Ich will verschwinden. Ich will Tod. Ich will dass der Schmerz aufhört. Was wird sein? Ich werde überleben. Jeden Tag aufs Neue. Ich werde den Schmerz ertragen. Jeden Tag. Wundervolle Aussichten.